Platon und das Höhlengleichnis
Mo., 20. Apr.
|Stadtbibliothek Mettmann
Vor über 2.000 Jahren entwarf Platon dieses Bild, um zu zeigen, wie Menschen Realität wahrnehmen. Eintritt frei Vortrag / Organisation: Ulrich Vitzthum


Zeit & Ort
20. Apr. 2026, 19:00
Stadtbibliothek Mettmann, Am Königshof 13, 40822 Mettmann, Deutschland
Über die Veranstaltung
Platon und das Höhlengleichnis
Montag, den 20.April um 19.00 in der Stadtbibliothek
Eintritt frei
Vortrag von Ulrich Vitzthum
Das Höhlengleichnis von Platon gehört zu den bekanntesten Gleichnissen der Philosophiegeschichte. Vor über 2.000 Jahren entwarf Platon dieses Bild, um zu zeigen, wie Menschen Realität wahrnehmen – und wie schwer es uns fällt, über vertraute Illusionen hinauszublicken. Ein gerade heute wieder aktuelles Thema, weil wir in einer Zeit leben, in der wir täglich mit Informationen, Veränderungen und Unsicherheiten konfrontiert werden.
Viele Menschen bleiben in ihrer „Höhle“. Sie sehen nur die Schatten an der Wand. Zum Beispiel hat der „Kultfilm Matrix“ das Höhlengleichnis umgesetzt und beschreibt eine dystopische nicht reale Welt, in der die die Menschen gefangen sind.
Soziale Medien haben sich zu modernen Höhlensystemen entwickelt, in der wir nur verzerrte oder falsche Bilder der Wirklichkeit wahrnehmen. In leicht verständlicher Form wird in diesem Vortrag das Höhlengleichnis erklärt. Dabei wird auf die Ideenlehre Platons im Hinblick auf den Bezug zur Gegenwart eingegangen.
